Preise
Jeder Teilnehmer des Känguru-Mathematikwettbewerbs erhält eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl und dazu eine Aufgaben-und-Lösungen-Broschüre sowie einen „Preis für alle”.
Für die deutschlandweit Besten gibt es 1., 2. und 3. Preise – in jeder Klassenstufe prozentual gleich viele –, und an jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten „Kängurusprung” (d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) ein T-Shirt.
Im Einzelnen erhält jede Schule:
- die Teilnehmerurkunden für die Schülerinnen und Schüler
- eine Teilnehmerliste mit den an der Schule erreichten Punkten
- eine allgemeine Übersicht über die Teilnehmerzahlen und die durchschnittlich erreichten Ergebnisse (ein Vergleich zwischen Schulen und/oder Ländern ist von uns nicht vorgesehen).
- für jeden Teilnehmer eine Broschüre mit den Aufgaben und Lösungen der eigenen und zweier weiterer Klassenstufen – alle Teilnehmer aus den Klassenstufen 3 bis 6 erhalten die Broschüren mit Aufgaben und Lösungen der Klassenstufen 3 bis 8, alle anderen die für die Klassenstufen 7 bis 13 – und für die verantwortliche Lehrerin bzw. den verantwortlichen Lehrer mindestens eine solche Broschüre (ab 60 Broschüren werden diese durch die Druckerei Saale-Druck Naumburg GmbH direkt verschickt)
- für alle Teilnehmer (sowie für all jene, die das Startgeld bezahlt, jedoch aus triftigem Grund nicht teilgenommen haben) einen „Preis für alle” als Erinnerungspreis für den Wettstreit 2010 (plus mindestens ein solches Spiel für die verantwortliche Lehrerin/den verantwortlichen Lehrer);
350er Kartons für große Schulen werden separat verschickt, wir versuchen, die Pakete möglichst zeitgleich zu versenden - für alle Schulen, die entsprechend den Teilnahmebedingungen mit mindestens 15 Teilnehmern starteten, ein T-Shirt für den Teilnehmer mit dem weitesten „Känguru-Sprung”, d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten – bei gleicher Anzahl werden die Lage des weitesten Sprungs (Aufgabenschwierigkeit) und dann die Gesamtpunktzahl zur Entscheidung hinzugezogen (die Sprungweite und -länge in der 3./4. und 5./6. Klasse wurde zur Ermittlung des weitesten Sprunges mit 1,25 multipliziert.)
- gegebenenfalls Preise für Preisträger
Die Anzahl der 1., 2. und 3. Preise wird für jede Klassenstufe getrennt festgesetzt, prozentual jeweils gleich (erste Preise erhalten pro Klassenstufe etwa die besten 0,8 Prozent der Teilnehmer, zweite Preise gibt es etwa für die nächsten 1,6 Prozent, und dritte Preise etwa für die nächsten 2,4 Prozent, so dass rund 5 Prozent der Teilnehmer einen Preis erhalten).
So haben zwar zum Beispiel die Kinder aus der 3. und 4. Klasse dieselben Aufgaben gelöst, jedoch erhält eine Schülerin oder ein Schüler der Klassenstufe 3 bereits mit 101 Punkten einen 1. Preis, während die Viertklässler dazu 113 Punkte benötigen.
1. / 2. / 3. Preise werden bis einschließlich der folgenden Punktgrenzen vergeben:
Kl. 3: 101,00 / 91,25 / 83,75 |
Kl. 4: 113,00 / 105,25 / 100,00 |
Kl. 5: 94,25 / 86,25 / 80,00 |
Kl. 6: 103,00 / 95,25 / 90,00 |
Kl. 7: 123,50 / 113,50 / 106,00 |
Kl. 8: 132,50 / 123,75 / 116,50 |
Kl. 9: 112,25 / 102,00 / 94,25 |
Kl. 10: 121,25 / 110,00 / 102,50 |
Kl. 11: 108,00 / 94,25 / 84,50 |
Kl. 12: 113,50 / 99,25 / 90,25 |
Kl. 13: 128,50 / 112,50 / 103,00 |
Insgesamt 350-mal wurde die volle Punktzahl erreicht, davon allein 246-mal in Klasse 4. Auch in diesem Jahr zeigen die Unterschiede bei den Preisgrenzen für die beiden bzw. drei Klassen mit identischen Aufgaben, wie viel die Schülerinnen und Schüler in einem Schuljahr lernen – und dass es richtig ist, separat zu bewerten.
Schaut man auf die Preisgrenzen und vergleicht mit dem vergangenen Jahr, wird ersichtlich, dass die Aufgaben in diesem Jahr im Schnitt einfacher waren, ohne dass jedoch harte Kopfnüsse im obere Punktebereich ausgespart blieben. Dies war unser Ziel gewesen, um die Aufgaben für eine breite Masse von Schülerinnen und Schülern attraktiv zu halten.
Preise sind wie in den vergangenen Jahren Experimentierkästen, interessante strategische Spiele, anspruchsvolle mathematische Puzzles und viele Bücher – ausgewählt unter dem Gesichtspunkt, dass sie geistig anspruchsvoll, anregend und geeignet sind, Kreativität wie auch soziales Verhalten zu fördern. Außerdem werden die (Aller-)Besten aus den Klassenstufen 9 und 10 in internationale Mathecamps eingeladen, und für die Besten aus der Sekundarstufe II gab es in diesem Jahr eine (knappe) Woche am Deutschen Museum in München und einen Aufenthalt in Berlin.
Genau setzen sich die Preise folgendermaßen zusammen:
- 1. Preise sind Experimentierkästen und anspruchsvolle Strategiespiele sowie für die allerbesten Teilnehmer aus den Klassen 9 bis 13 Einladungen in internationale Mathe-Camps bzw. zur Sommerschule „Lust auf Mathematik” der Humboldt-Universität zu Berlin oder zu einem Kultur- und Bildungsaufenthalt an die TU Bergakademie Freiberg in Sachsen.
- 2. Preise sind neben Büchern komplizierte Puzzles und interessante Spiele zum Spielen zu zweit oder Spiele zum Alleinspielen, mit denen man auf anregende Weise vorauszuplanen lernt.
- 3. Preise sind Quiz- und andere Bücher, kleine Spiele, Puzzles und interessante, anspruchsvolle Kartenspiele.






