Auswertung des Känguruwettbewerbs 2005

Beginnend mit dem ersten Tag


Stand 21.04.2005

In diesem Jahr haben wir die Antwortzettel, die durch die Siemens-Tochterfirma ADOP Services gescannt und elektronisch gelesen wurden, bereits am Montag, dem 18. April, zurückbekommen. Die manuelle Erfassung der Antwortzettel, die für eine elektronische Erkennung ungeeignet sind, ist schon seit fast einer Woche beendet. Ausnahmen sind wie stets jene Antwortzettel, bei denen die Klassenstufe fehlt und wir die betreffende Schule (von der keine Liste vorliegt) noch nicht erreicht haben. Wir haben auch in diesem Jahr bei der Vorbereitung der Antwortzettel für das Scannen viele herausgezogen, bei denen die Klassenstufenangabe fehlte.

Blick in den Arbeitsraumkleine Pauseso viele BriefeVorbereitung für ADOP1Vorbereitung für ADOP 2

Die Bilder sollen einen Eindruck davon vermitteln, was passiert, wenn die Antwortzettel aus den Schulen bei uns eintreffen: Zuerst wird die viele Post (immerhin mehr als 4000 Stück, insgesamt knapp eine Tonne!) nach den Schulkenn-Nummern sortiert. Dann werden die Briefe und Päckchen geöffnet (das dauert - alles zusammengerechnet - viele Stunden!). Anschließend werden Antwortzettel, Listen, Disketten, Anschreiben herausgenommen, der Umschlag weit aufgerissen, um auszuschließen, dass ein Antwortzettel am Couvert klebenbleibt, und die "Ankunft" des Briefes in der Schulliste vermerkt. Es folgt das Abheften der Schullisten und das Durchblättern eines jeden Antwortzettelhaufens, um verdreht eingelegte Zettel zu orten, Zettel auszusortieren, von denen wir erwarten, dass sie beim Scannen nicht gut bearbeitet werden können (z.B. weil der Name fürchterlich "hingeschmiert" ist), auch solche, auf denen weder Klassenstufe noch Klasse stehen. Finden wir die Angaben gleich in den Listen, ist es gut, anderenfalls gibt es dann Anrufe an die Schulen. Übrigens werden an dieser Stelle auch solche Zettel markiert (meist mit irgendwelchen Stempeln versehen), auf denen weder die Schulnummer noch der Schulstempel stehen. An solchen Stellen kommt dann die berühmte "Freude auf", und wenn es nicht um Kinder ginge, denen die Bedeutung einer ordentlichen Kennzeichnung nicht klar ist und die natürlich auf ihre Känguruergebnisse warten, müssten wir eigentlich das Ganze postwendend zurückschicken!
Nun werden im letzten Arbeitsgang, bevor die Zettel zu ADOP transportiert werden, selbige säuberlich in Kartons gestapelt, wobei jede Schule von der folgenden durch ein mit einem Barcode versehenes Trennblatt separiert ist (mehr als 4000 Trennblätter, da druckt ein guter Laserdrucker ganz schön lange dran...)
Mit der "Nachbehandlung", das ist bekanntermaßen das Nachtragen der Klassenstufe und das Ausbügeln von "Computer-Lesefehlern" sowie Fehlern, die beim Verbessern der Computer-Lesefehler entstanden sind, sind wir in Kürze fertig. Das ist dann der Startaugenblick für den Urkundendruck, und - es können dann sowohl die Preisgrenzen und als auch jene Teilnehmer ausgerechnet werden, die den weitesten Kängurusprung hingelegt haben und das Känguru-T-Shirt erhalten werden.
Die reale Teilnehmerzahl liegt übrigens nun zwischen 334000 und 335000. Es hat in diesem Jahr - im Unterschied zu den Jahren bisher - eine ganze Reihe von Schulen gegeben, bei denen die Anzahl der zur Teilnahme Gemeldeten ganz wesentlich von der Anzahl der real Teilnehmenden nach unten abwich. Da die Anmeldezahlen für uns die Grundlage für das Bestellen nicht nur der Aufgaben- und Ankreuzzettel, sondern auch für die "Preise für alle" und die Lösungsbroschüren, zu einem Teil auch (wegen der beachtlich großen Zahlen) der Preise, sind, stellt das ein ziemliches Problem dar, wenn wir dann auf solchen Dingen "sitzen bleiben". Letztlich gehen die Kosten zu Lasten aller.

Wie im vorigen Jahr bekommen Schulen mit Teilnehmerzahlen ab etwa 100 die Aufgaben-Lösungen-Broschüren direkt von der Druckerei Saaledruck Naumburg zugesandt. Da werden die Dinge dann in der Regel nicht gleichzeitig eintreffen, alle sollen jedoch spätestens Ende Mai an den Schulen sein.

Wir werden in diesem Jahr die Reihenfolge beim Verschicken der Auswertungen zu Gunsten jender, die bisher ganz zum Schluss dran waren, verändern. Dazu informieren wir dann, wenn es losgeht, auf dieser Webseite.


Stand 26.04.2005

Fast alle Vorbereitungsarbeiten haben wir beendet, die Dateien, aus denen heraus die Urkunden und die Schullisten gedruckt werden, sind fertig, es ist ausgerechnet, wer den weitesten Kängurusprung vollbracht hat, und wer einen der 1., 2. oder 3. Preise bekommen wird. Das Drucken hat begonnen. Sowie wir die ersten Urkunden erhalten, werden die Auswertungspäckchen bzw. -pakete gepackt.


Stand 1.5.2005

Die ersten Pakete sind am Abend fertig geworden. Sie werden, wie angekündigt, nach Bayern gehen. Die Räume, in denen wir packen, stehen voller Broschüren, voller T-Shirts, voller Urkunden, die natürlich auch noch schulenweise aus dicken Stapeln herausgegriffen und in eine Schutzhülle gesteckt werden müssen, und voller Preise. Insgesamt werden etwa 18000 Preise verschickt werden.


Stand 3.5.2005

Die ersten Pakete sind in Richtung Bayern unterwegs. Da die Teilnehmerzahlen aus manchen bayrischen Gymnasien sehr hoch sind, sind die Pakete entsprechend groß (und recht mühsam zu packen). Wir haben mit der Postleitzahl 80331 begonnen und bei der Postleitzahl 86152 kam dann das Auto zum Abholen. Einige wenige Schulen, deren Postleitzahl im "beschickten" Bereich liegt, müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Wir haben in ihrem Urkundenstapel verkehrt herum bedruckte Urkunden entdeckt, die nun noch einmal gedruckt werden müssen.


Stand 7.5.2005

Gestern sind wir - von den erwähnten Ausnahmen mit verdruckten Urkunden abgesehen - bis ans Ende des deutschen Postleitzahlbereiches, also bis zur PLZ 99998 beim Packen vorgedrungen. Fast alles wurde auch bereits am Nachmittag abgeholt und wird am Montag oder Dienstag in den Schulen eintreffen. Wir haben nun mit der Postleitzahl 40211, das gehört zu Düsseldorf, begonnen. Wuppertal mit vielen Schulen, vor allem auch aus dem Grundschulbereich, ist heute unser Startort. Lassen wir uns überraschen, wie weit wir es bis zum heutigen Samstagspätnachmittag oder -abend schaffen.


Stand 9.5.2005

Heute sind sehr viele der am Wochenende gepackten Päckchen und Pakete abgeholt worden, leider nicht alle, weil der Paketdienst etwas vergessen hatte. Der Rest dieser Pakete wird nun am Mittwoch verschickt. Dann kann wieder genauer gesagt werden, bis zu welcher Postleitzahl wir gekommen sind, denn eine Übersicht, welches Päckchen auf welche Palette kommt, die haben wir nicht. Beim Beladen der Paletten geht es mehr um Packungs- und Stabilitätsprobleme, da tritt die Postleitzahl in den Hintergrund.


Stand 10.05.2005

Nun hat das Verschicken der Päckchen und Pakete nicht einmal am Mittwoch geklappt: der Fahrstuhl ging kurz vor der Ankunft des Paketdienstes kaputt. Aber alles ist wieder in Ordnung, der Fahrstuhl repariert, nun kann der Paketdienst kommen.


Stand 13.05.2005

Freitag, der 13., hat keine neuen Katastrophen gebracht, war eher ein unauffälliger Arbeitstag, an dessen Ausgang der Paketdienst eine Reihe von mit Päckchen und Paketen wohlbestückter Paletten abholen konnte. Wir befinden uns auf unserem Paketpackgang durch die Republik nun mitten in Nordrhein-Westfalen, die Schulen in Leverkusen, die beim Känguru-Wettbewerb mitgemacht haben, werden gleich nach Pfingsten ihre Auswertungen bekommen, ebenso wie alle, deren PLZ größer als 40000 (und die ihre Auswertung noch nicht bekamen) und kleiner als jede Leverkusener, also als 51370, ist. In der kommenden Woche werden wir auch die verdruckten Urkunden zum Nachdruck geben, damit können wir dann die vereinzelten Lücken, die es im Moment noch gibt, schließen.


Stand 16.05.2005

Pfingsten liegt so gut wie hinter uns. Wir waren sehr fleißig. Fast 20 Paletten haben wir mit Päckchen und Paketen vollgepackt. Da die Berliner Schulen wegen des Internationalen Turnfestes in der Nach-Pfingsten-Woche Ferien haben, können wir auch in den folgenden Tagen mit der Mithilfe einiger Lehrerinnen (kleines i !!!) rechnen. Da geht die Arbeit flink weiter.
Alle Schulen - von denen, deren Urkunden falsch gedruckt sind, abgesehen - deren PLZ jenseits der 40000 liegt, haben wir hinter uns, ebenso wie jene, die eine PLZ kleiner als die PLZ von Torgau, 04860, haben. Morgen wollen wir uns die restlichen Schulen hernehmen, deren PLZ kleiner als 10000 ist. Dann folgt Berlin.


Stand 18.05.2005

Nun haben wir uns durch alle Orte mit einer mit 0 beginnenden PLZ durchgearbeitet. Morgen ist Berlin an der Reihe.

So sieht eine Palette voller Päckchen aus, bevor sie vom Paketdienst bei uns abgeholt wird.

Palette mit Paketen

Für jede Schule wird alles, was dorthin geschickt werden soll, in einen großen offenen Pappkarton zusammengetragen. Vorn im Bild stehen aufgereiht die Preise, die für die Schulen vorgesehen sind. Hinten in der Ecke türmen sich die Verpackungen, in denen wir CreaSticks und HappyCubes oder Bücher bekommen haben, und warten auf ihre Wiederverwendung.

Beim Packen

Hier wachsen die Paletten aus großen und kleinen Paketen. Damit die Palette stabil ist und nichts beim Transport beschädigt wird, muss ein dreidimensionales Packungsproblem immer wieder neu bewältigt werden.

So wachsen die Paletten


Stand 21.05.2005

Für sämtliche teilnehmenden Schulen aus Berlin (immerhin mehr als die Hälfte der existierenden Berliner Schulen) sind die Auswertungen fertig gepackt, wir haben soeben mit denen nach Potsdam begonnen und setzen morgen früh, am Sonntag, fort. Vor uns liegen (mit mehr als 1000 Schulen) Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, und ein großer Teil von Sachsen-Anhalt sowie ein kleiner Teil von Nordrhein-Westfalen, aber wir sind guten Mutes, das in der kommenden Woche zu schaffen. Ebenso wollen wir dann auch die T-Shirts, die in immerhin mehr als 700 Sendungen gefehlt haben, nachgeschickt haben.


Stand 22.05.2005

Hennigsdorf, PLZ 16761, ist erreicht. Mal sehen, wie viel bis zum Abholen durch den Paketdienst noch dazukommt.


Stand 23.05.2005

Das erste Paket für Hamburg war das letzte des heutigen Tages. Alle "noch offenen" Pakete nach Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind gestern abgeholt worden.


Stand 26.05.2005

Magdeburg, PLZ 39..., ist erreicht! Morgen werden wir fertig, dann geht - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, wo noch etwas zu drucken ist z.B., der Rest mit dem Paketdienst auf Reisen.


Stand 27.05.2005

Es ist geschafft!!! Bis auf einige wenige, bereits fertig gepackte Pakete, die der etwas zu früh bei uns erscheinende Paketdienst heute nicht mehr mitnehmen konnte, haben wir alles auf die Reise geschickt. Noch wissen wir nicht, wie viel Tonnen es waren, aber wir sind gespannt und werden es aus den Rechnungen des Paketdienstes zusammenrechnen. Wetten ist erlaubt.